Das erste Fotoshooting der neuen CARUBINA-Kollektion – Tags: , ,

Wie ist es, sich im direkten Umfeld einer Firmenneugründung zu befinden – insbesondere, wenn die Marke genau die Dinge in sich vereint, die einen selber brennend interessieren: Reitmode, die funktionell, stylish und gleichzeitig super bequem ist?

Die Antwort ist: es ist spannend! Immer wieder wird man gefragt: kannst Du das mal anziehen? Wie findest Du das?, Wie sitzt das?, Wie fühlt sich das an?, Wie gefällt Dir der Stoff, die Farbe, der Schnitt usw.?, Kannst Du damit mal reiten?, Kannst Du das mal waschen?, Und und und…. Es macht Spaß, weil man das Gefühl hat ein Teil zu sein der hilft, unterstützt und ermutigt.

Nachdem der oben genannte Teil abgearbeitet war und die Kollektion weitestgehend stand, mussten die neuen Sachen entsprechend in Szene gesetzt werden. Also wurde ein Fotoshooting geplant. Die befreundeten Models hatten Gott sei Dank Zeit und Lust und konnten zum geplanten Termin kommen. Ein Fotograf wurde gesucht, und gefunden. Eine geeignete Location musste her, die dem Image der Marke gerecht werden kann. Schnell war die Entscheidung getroffen, ein Schloss sollte es sein – gesucht, gefunden. Jetzt kam der mit schwierigste Teil für diesen Tag: welche Pferde will man mitnehmen? Zwei Pferde sollten es sein. Die Wahl fiel auf die super süße Dark Candy und auf mein Pferd „Motte“. Motte war gerade knapp drei Wochen vorher bei mir eingezogen und ein derart liebes und relaxtes Pferd wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Ich bot also an mit ihr zum Fotoshooting zu kommen (natürlich in der Hoffnung, dass sie sich auch dort vorbildlich benimmt). Nach einiger Überlegung war der Plan fixiert und die Aufgaben für den Tag klar verteilt. Es gab noch eine Anweisung: „bitte Motte einflechten“ und es konnte losgehen.

Wie wir Reiter das ja kennen hieß es also um 7h im Stall zu sein, einflechten, Pferd super sauber putzen und verladen. Da wir uns ja noch nicht so lange kannten, habe ich es einfach als Genrealprobe für das erste Turnier irgendwann gesehen. Das Verladen hat auch alleine super geklappt und um halb elf kamen wir dann, mit ein wenig Verspätung, an. Hier war alles super organisiert und vorbereitet. Die Pferde hatten jeweils eine dick eingestreute Box und konnten so die Wartezeit für ihren ersten Einsatz ganz gemütlich und entspannt verbringen.

Wir konnten dabei zusehen wie die Models geschminkt und frisiert wurden, wie die ersten Outfits probiert wurden und die ersten Fotos ohne Pferde entstanden. Das war schon alles sehr interessant und aufregend, mit so etwas hatte ich bisher noch nichts zu tun gehabt.

Nach etwa zwei Stunden konnte es dann mit den Pferden losgehen. Die Pferde wurden nochmal glänzend geputzt, gesattelt und getrenst. Die Models sollten „ihr“ Pferd kennenlernen, denn geplant war, dass beide Models relativ fest mit einem Pferd geshootet wurden. Nneka, die mit Motte arbeiten sollte war auf den ersten Blick schockverliebt, schnappte sich die Zügel und zog mit Motti von dannen. Ich blieb etwas verdattert zurück und als man mir sagte, dass Nneka noch nichts mit Pferden zu tun gehabt hatte, hatte ich etwas Sorge, dass Motti gleich im fliegenden Galopp durch Wickrath unterwegs sein würde.
Aber nein! Sie hat sich wirklich sehr gut benommen! Genau wie Candy! Beide Pferde haben mehrere Stunden wie die Profis posiert. Kein einziges Mal war eines der Pferde unruhig, nervös oder genervt! Und das obwohl wie vor lauter Geschnalze und Gerufe, Tiergeräusche-App, knisternden Tüten, wehenden Handtüchern und auf Gerten gesteckten Handschuhen selber irgendwann nicht mehr wussten wo wir hingucken sollten.
Am Ende des Tages hatten wir Glück mit dem Wetter (kein Regen) und hatten auch aufgrund des mitgefahrenen tollen Teams sehr schöne Bilder im Kasten.

Das gesamte Team verdient hier auch nochmal eine besondere Würdigung! Es hat wirklich alles super geklappt! Die Grundorganisation durch das CARUBINA Team war spitze und wurde durch die relativ große Anzahl an freiwilligen Helfern (Freunde und Familie) prima ergänzt! Am Ende hat jeder etwas zu tun gehabt und sich nützlich gemacht (Getränke holen, Jacken hinterher tragen, Leckerchen besorgen, nochmal schnell für ein anderes Oberteil zurück laufen und noch vieles mehr). Es hat riesen Spaß gemacht, auch wenn wir und die Pferde am späten Nachmittag rechtschaffen müde nach Hause gefahren sind und froh waren als sich alle entspannen konnten!

Vielen Dank, dass wir ein Teil von Euch sein dürfen!